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KANALSANIERUNG IN GESCHLOSSENER BAUWEISE – GEMEINDE MÜHLTAL

2016–2017

Aufgabe

Die Gemeinde Mühltal untersucht ihr Kanalnetz in regelmäßigen Abständen nach den Vorschriften der Eigenkontrollverordnung (EKVO). Die hierbei festgestellten Schäden sind je nach Ausprägung des Schadens mit unterschiedlichen Prioritäten zu sanieren. Für die Gemeinde Mühltal wurden hierfür Ortsteil bezogene Sanierungskonzepte erstellt, in denen das für die jeweilige Haltung günstigste Sanierungsverfahren erarbeitet wurde. Die Haltungen mit Schäden der Klassen 5 und 4 (nach ISYBAU) sind sofort bzw. kurzfristig zu sanieren. Hierfür stellt die Gemeinde Mühltal regelmäßig ein Budget in ihren Haushalt ein.

Leistungen

Die Sanierungskonzepte wurden von Golükes Ingenieure flächendeckend für die einzelnen Ortsteile erarbeitet. Aus diesen Sanierungskonzepten, in denen auch eine Kostenschätzung für die einzelnen Haltungen enthalten ist, wurden Haltungen der Schadensklassen 5 und 4 zur Sanierung in 2016 ausgewählt.

Insgesamt wurden 2.700 m Kanal DN 200 bis 600 bzw. 78 Haltungen in dem Ortsteil Nieder-Ramstadt mittels Renovierung (GfK-und Nadelfilz-Schlauchliner) und partiellen Reparaturmaßnahmen saniert.

Die Hauptschadensart in den Sanierungshaltungen der Renovierung waren Scherbenbildung in den Steinzeugkanälen, undichte Rohrverbindungen (Wurzeleinwuchs und Infiltration), Risse sowie ausgeprägte Betonkorrosion durch biogene Schwefelsäure.

In den zur Reparatur vorgesehenen Haltungen wurden vor allem nicht fachgerecht hergestellte (angeschlagene) Anschlüsse sowie partielle Schäden wie z.B. Querrisse mittels Roboterverfahren saniert.

Leistung

Kanalsanierung in geschlossener Bauweise
LP 1 - 9
Örtliche Bauüberwachung

Auftraggeber

Gemeinde Mühltal, FB 3 Infrastruktur

Baukosten

rd. 470.000 € (brutto)