< Zurück zur Übersicht

P + R – ANLAGE MIT VERSICKERUNG, BHF DORNBERG – KREISSTADT GROSS-GERAU

2010–2012

Aufgabe/Randbedingungen/Projektbeschreibung

Im Zuge des barrierefreien Umbaus und der grundhaften Erneuerung des Bahnhofs-umfeldes war auf der Ostseite der Bahn-anlagen ein großer neuer Park & Ride – Parkplatz einschließlich zwei neuer Bushalte-stellen und Fahrradparkanlagen zu errichten.
Die Entwässerung des Niederschlagswassers musste dabei nahezu vollständig als Versickerung realisiert werden, da die Kapazität des vorhandenen Abwasserpump-werkes bereits ausgeschöpft und ein geeigneter Vorfluter nicht vorhanden war.
Die Baugrundverhältnisse ließen eine direkte, klassische Versickerung jedoch nicht zu. Es war zur Herstellung der Versickerungsfähigkeit partiell erheblicher Bodenaustausch bis unter den vorhandenen Grundwasserstand erforderlich.
Da den zu entwässernden Flächen gemäß der verbindlichen Gestaltungsplanung die verfügbaren Sickerflächen nicht gleichmäßig zugeordnet werden konnten, wurden die Versickerungsmulden mit oberirdischen Ein- und Überläufen versehen und mit Kanälen vernetzt.
Der Überflutungsnachweis konnte unter Ausnutzung aller angrenzenden Grünflächen als Retentionsraum erbracht werden.
Neben den langgezogenen Versickerungs-mulden zwischen den verschiedenen Parkplatzstreifen mussten auch Baumstandorte als Mulden ausgebildet, in den Vernetzung einbezogen und mit einer Versickerungsfunktion bei Starkregenfällen berücksichtigt werden.

Im Zuge des barrierefreien Umbaus und der grundhaften Erneuerung des Bahnhofsumfeldes war auf der Ostseite der Bahnanlagen ein großer neuer Park & Ride – Parkplatz einschließlich zwei neuer Bushaltestellen und Fahrradparkanlagen zu errichten. Die Entwässerung des Niederschlagswassers musste dabei nahezu vollständig als Versickerung realisiert werden, da die Kapazität des vorhandenen Abwasserpumpwerkes bereits ausgeschöpft und ein geeigneter Vorfluter nicht vorhanden war. Die Baugrundverhältnisse ließen eine direkte, klassische Versickerung jedoch nicht zu. Es war zur Herstellung der Versickerungsfähigkeit partiell erheblicher Bodenaustausch bis unter den vorhandenen Grundwasserstand erforderlich.

Da den zu entwässernden Flächen gemäß der verbindlichen Gestaltungsplanung die verfügbaren Sickerflächen nicht gleichmäßig zugeordnet werden konnten, wurden die Versickerungsmulden mit oberirdischen Ein- und Überläufen versehen und mit Kanälen vernetzt.

Der Überflutungsnachweis konnte unter Ausnutzung aller angrenzenden Grünflächen als Retentionsraum erbracht werden. Neben den langgezogenen Versickerungsmulden zwischen den verschiedenen Parkplatzstreifen mussten auch Baumstandorte als Mulden ausgebildet, in den Vernetzung einbezogen und mit einer Versickerungsfunktion bei Starkregenfällen berücksichtigt werden.

Die zwingende Einhaltung des Fertigstellungstermins vor dem Hintergrund der Einordnung dieser Teilmaßnahme in das Gesamtprojekt der Bahnhofserneuerung war ein weiterer besonderer Aspekt des Projekterfolges.

Leistungen

Für die Gewerke Entwässerung und Straßenbau wurden die Leistungen der LP 5 bis 9 einschließlich der örtlichen Bauüberwachung erbracht. Für die Versickerungsanlagen war außerdem die Entwurfs- und Genehmigungsplanung (LP 3 und 4) neu zu erstellen. Der Straßenaufbau erfolgte gemäß den Anforderungen der Bauklasse III mit 68 cm. Aufgrund des Bodenaustausch unter den Sickermulden lag das Erdplanum dieser teilweise unter dem höchsten Grundwasserstand.

Baukosten

rd. 1.136.000,- € (brutto)